Tipps für das Bankgespräch

Da die Hausbank für einen KfW-Kredit ganz oder teilweise haftet, sollten Sie gut vorbereitet in das Gespräch mit Ihrer Hausbank gehen. Damit ebnen Sie sich den Weg zum optimalen Finanzierungsmix. KfW-Finanzierungsexpertin Sabine Deuster gibt fünf Tipps für das Gespräch mit der Hausbank:

1. Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Gesprächstermin. 

Machen Sie dabei ein Treffen mit dem Fachmann für Förderprogramme aus. Fragen Sie nach, welche Unterlagen für das Gespräch benötigt werden.

2. Behalten Sie Ihr Ziel im Auge.

Zunächst überzeugen Sie die Bank oder Sparkasse, Ihr Projekt zu finanzieren. Dann suchen Sie gemeinsam nach der günstigsten
Lösung. Die lautet in der Regel: öffentliche Fördermittel, ergänzt durch ein Darlehen der Hausbank.

3. Sprechen Sie das Thema öffentliche Fördermittel an. 

Kreditinstitute arbeiten gewinnorientiert, bemühen sich also, ihr Geld zu möglichst guten Konditionen zu verleihen. Verständlich also, dass ihre Mitarbeiter nicht immer auf preisgünstige staatliche Finanzquellen verweisen.

4. Überlegen Sie, welche Sicherheiten Sie anbieten können. 

Kreditinstitute müssen bei der Vergabe größte Vorsicht walten lassen und bestehen deshalb auf einer Absicherung ihres finanziellen Engagements.

5. Rechnen Sie damit, dass nicht jede Bank Ihr Vorhaben finanzieren will. 

Vereinbaren Sie deshalb Termine bei verschiedenen Kreditinstituten. Im Bereich der Wohnungsbauförderung können auch Bausparkassen Ihre Anträge entgegen nehmen.

Und noch ein Tipp: 

Wer Fördermittel nutzen möchte, muss unbedingt die Fristen einhalten. Kreditanträge müssen vor Beginn gestellt werden. Zwischen Antrag und Auszahlung des Geldes können bis zu vier Wochen und mehr vergehen. Auch die Bearbeitungszeit der Bank oder Sparkasse sollte einkalkuliert werden.