Entwicklungsfinanzierung
Förderung der Entwicklungs- und Transformationsländer
KfW Entwicklungsbank
Wiederaufbau hat die KfW gelernt. Erst in Deutschland, später engagierte sie sich auch in anderen Ländern: In vielen ärmeren Gegenden der Welt hilft die KfW Entwicklungsbank, die Wirtschaft zu fördern, Armut zu bekämpfen und den Menschen Gesundheit, Bildung und Zukunft zu geben. Im Auftrag der Bundesregierung führt sie die finanzielle Zusammenarbeit durch, dessen Erfolg sie immer an der Frage misst, was für die Menschen bewirkt wird - und zwar nachhaltig auch für die nächste Generation. Inzwischen ist die KfW eine der größten Entwicklungsbanken der Welt. Unternehmen, die in Entwicklungsländern investieren und Arbeitsplätze schaffen wollen, finanziert die KfW-Tochter DEG.
Die KfW fördert Entwicklung.
Im Auftrag der Bundesregierung betreut die KfW Entwicklungsbank die finanzielle Zusammenarbeit Deutschlands in mehr als 100 Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens, Süd- und Mittelamerikas, des Nahen Ostens und des Kaukasus. Schwerpunkte sind Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Entwicklung, gute Regierungsführung, Bildung und Gesundheit sowie Klima- und Umweltschutz. Auf diese Weise hilft sie der Bundesregierung, ihre entwicklungspolitischen Ziele zu verwirklichen.
Bei der Finanzierung und beratenden Begleitung von Projekten und Programmen ist es der KfW besonders wichtig, dass neben der direkten Armutsbekämpfung tragfähige Strukturen entstehen. Denn nur bei günstigen Rahmenbedingungen können Frauen und Männer ihre politischen Rechte wahrnehmen, ihr wirtschaftliches Auskommen sichern und ihr Leben menschenwürdig gestalten.
Kleines Geld mit großer Wirkung
Ähnlich ist das Konzept beim Ausbau von Mikrokrediten. Die KfW hat früh erkannt, dass es sinnvoll ist, auch den Ärmsten mit Kleinkrediten ein eigenes Auskommen zu ermöglichen. Vor allem Frauen nutzen die Chance, eine Existenz aufzubauen. Viele dieser kleinen Unternehmen wachsen durch weitere Kredite und tragen so zur Überwindung von Armut bei. Die KfW ist einer der größten Finanzierer von Mikrokrediten in Entwicklungsländern.
Auch die Sicherung der Lebensgrundlage hat bei der Tätigkeit der KfW Entwicklungsbank in den vergangenen Jahren einen immer größeren Raum eingenommen. Nur bei nachhaltigen Rahmenbedingungen und ohne Raubbau an der Natur können in Entwicklungsländern dauerhaft positive wirtschaftliche Entwicklungen in Gang kommen. So hat etwa die Entwicklungsbank beispielsweise einen guten Anteil daran, dass die Abholzung des brasilianischen Regenwaldes deutlich abgenommen hat. Insgesamt zählt die KfW zu den größten Finanziers von erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern.
DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Die DEG ist einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer. 1962 gegründet, setzt sie sich seitdem dafür ein, die Lebensbedingungen der Menschen in den Partnerländern zu verbessern. Sie finanziert und strukturiert Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern, um zu nachhaltigem Wachstum beizutragen und wirtschaftliche Strukturen auszubauen.
Diese unternehmerische Entwicklungszusammenarbeit ist ein wichtiges Element der Entwicklungspolitik: Erfolgreiche, nachhaltig lebensfähige private Unternehmen erzeugen wirtschaftliches Wachstum in den Partnerländern. Sie schaffen Arbeit und Einkommen, tragen durch die Herstellung wettbewerbsfähiger Produkte zu einer verbesserten Devisenbilanz der Länder und durch Steuerzahlungen zu Staatseinnahmen bei und erhöhen die Wertschöpfung im Land, indem lokal verfügbare Ressourcen weiter verarbeitet werden.
Die DEG nimmt ihre Rolle als Förderer der Privatwirtschaft in zweifacher Hinsicht wahr: Sie ist der verlässliche Finanzierungspartner für Unternehmen, die investieren. Und sie legt zugleich besonderes Augenmerk darauf, dass diese Investitionen positive Effekte für die Entwicklungsländer haben. Die DEG engagiert sich ausschließlich in Projekten, die entwicklungspolitisch sinnvoll, umwelt- und sozialverträglich sind. Mit ihrer Arbeit trägt die DEG zu den Millenniumzielen bei, der gemeinsamen Verpflichtung von Industrie- und Entwicklungsländern zur nachhaltigen Bekämpfung der Armut.
Zur Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG)