Meldung vom 21.07.2023 / KfW
Treffen der European Long-Term Investors Association am 20. und 21.7. in Madrid
Die Mitglieder der European Long-Term Investors Association (ELTI) trafen sich am 20. und 21. Juli in Madrid, um den neuen strategischen Rahmen des Verbandes bis zum Jahr 2033 zu beschließen. Bei ihrem Treffen wählten die Mitglieder mit Dario Scannapieco, CEO der italienischen Cassa Depositi e Prestiti (CDP), einen neuen Präsidenten für die kommenden drei Jahre.
Dr. Lutz-Christian Funke, Generalsekretär der KfW, wurde zum Vize-Präsidenten gewählt. Darüber hinaus begingen die Mitglieds-Institute das 10-jährige Bestehen des Verbandes, der heute 32 Mitglieder aus 21 EU-Mitgliedstaaten, zwei Kandidatenländern sowie zwei multilaterale Entwicklungsbanken umfasst.
Die Gesamtbilanzsumme der ELTI-Mitglieder belief sich Ende 2022 auf mehr als 2,75 Billionen EUR. Im Jahr 2022 lag das Neugeschäftsvolumen bei mehr als 314 Mrd. EUR, von denen rund 32% für nachhaltige Projekte bereitgestellt wurden.
Der neu gewählte ELTI-Präsident Dario Scannapieco sagte:
"ELTI vertritt 32 nationale Förderbanken und Finanzinstitute in Europa und hat damit seine Mitgliederzahl in nur 10 Jahren verdoppelt. Diese Vielfalt an Perspektiven, gepaart mit der zunehmenden Anerkennung, die der Verband in vielen relevanten europäischen Foren erlangt hat, ist ein Schlüsselelement, um mit den kommenden wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen Schritt zu halten.“
Bei ihrem Treffen vergaben die ELTI-Mitglieder erstmals auch Preise an drei Europäische Leuchtturmprojekte in den Bereichen Innovation, grüne und nachhaltige Investitionen und soziale Investitionen.
Die Social Finance Foundation (Irland) wurde 2007 von der irischen Regierung gegründet, um den Finanzierungsbedarf von gemeinnützigen Organisationen und sozialen Unternehmen zu decken, die von den herkömmlichen Finanzinstituten nur schwer zu erhalten sind.
Die Medical Inventi SA (Polen) wurde als Initiative der akademischen Gemeinschaft der Medizinischen Universität Lublin und privater Investoren gegründet, und hat u. a. ein künstliches Knochensubstitut entwickelt. Als Implantat unterstützt es den Heilungsprozess von Knochen.
Das Unternehmen PILI (Frankreich) hat es sich zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Farbstoffe und Pigmente herzustellen, um den ökologischen Fußabdruck der Farbindustrie zu verringern. Pili verwendet hybride Verfahren, bei denen industrielle Fermentation und grüne Chemie kombiniert werden, um leistungsstarke Farbpaletten herzustellen.
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